Wann ist eine Psychotherapie sinnvoll?

Gesprächspsychotherapie, Körperarbeit, Aufstellungsarbeit, Trancearbeit, Supervision und Coaching zählen zu meinen Angeboten.
Wobei kann Ihnen eine Therapie helfen? Wann ist der richtige Augenblick gekommen, Unterstützung durch eine Psychotherapeutin, einen Psychotherapeuten zu suchen?

Wann wird Psychotherapie angewendet?

Ein entscheidender Anhaltspunkt, eine Psychotherapie in Erwägung zu ziehen, ist die Annahme, dass Schwierigkeiten seelisch bedingt sind. Wenn Sie als Betroffene/r selbst einen ursächlichen Zusammenhang der Probleme mit seelischen Konflikten vermuten, dann ist eine wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie gegeben.
Die Frage, ob eine Psychotherapie indiziert ist, kann mit mir abgeklärt werden.
Einige Beispiele, bei welchen Störungen und Problemen von einem Bedarf an Psychotherapie ausgegangen werden kann:

  • Ängste, die Ihre Lebensqualität massiv einschränken
  • Zwangsgedanken und -handlungen
  • Depressionen
  • Süchte
  • Funktionelle Störungen: darunter sind häufig wiederkehrende Beschwerden aller Art (Kopf-, Bauchschmerzen, sexuelle Störungen, Atemnot, …) zu verstehen, die keine körperliche Ursache haben.
  • Psychosomatische Erkrankungen: darunter fallen z.B. Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür, Migräne, Magersucht (Anorexie), Fettsucht (Adipositas), Ess-/Brechsucht (Bulimie), …
  • Partnerprobleme
  • Probleme in der Familie
  • Psychotherapie kann auch zur Persönlichkeitsentfaltung und -erweiterung eine nützliche Erfahrung sein.

Wann ist eine Psychotherapie sinnvoll?

Wenn einer der folgenden Sätze für Sie zutrifft, ist es sinnvoll, eine/n Psychotherapeutin/en aufzusuchen:

  • „Ich fühle mich krank, und es gibt keine medizinische Erklärung dafür.“
  • „Ich bekomme rasendes Herzklopfen und Angst, dass ich sterben muss.“
  • „Ich habe eine der folgenden Ängste: Vor dem Kontakt zu meinen Mitmenschen – vor großen Plätzen – vor engen Räumen – vor Autoritäten – vor bestimmten Tieren – vor Prüfungen.“
  • „Ich habe Probleme beim Ein- und Durchschlafen.“
  • „Ich werde von Gedanken gequält und glaube, dass ich mit niemandem darüber reden kann (Albträume, Stressgefühle, Schuldgefühle, Hassgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, das Gefühl, verfolgt oder fremdbestimmt zu werden …).“
  • „Ich fühle mich lustlos, erschöpft und ständig überfordert.“
  • „Ich befinde mich in einer belastenden Umbruchsituation (Tod, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfall, …).“
  • „Ich bin oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.“
  • „Ich fühle mich oft traurig und einsam.“
  • „Ich denke manchmal an Selbstmord.“
  • „Ich lebe in einer schwierigen Beziehung, sie nimmt mir die Luft zum Atmen.“
  • „Ich komme mit meiner Familie nicht mehr zurecht.“
  • „Ich fühle mich von allen missverstanden.“
  • „Ich bin süchtig (Alkohol, Drogen, Essen, Liebe, Spiel, …).“
  • „Ich kann ohne bestimmte Rituale (ständiges Waschen, Zusperren, …) nicht leben, obwohl diese mein Leben sehr einengen.“
  • „Ich möchte meine Beziehungen verbessern und brauche dazu Rückmeldungen über meine Stärken und Schwächen.“
  • „Meine Kinder brauchen meine Unterstützung, ich fühle mich dabei oft überfordert.“
  • „Ich komme mit meiner Sexualität nicht zurecht.“
  • „Ich kann mich oft nicht entscheiden, und das quält mich.“
  • „Ich vermeide es, bestimmte Dinge zu tun, die ich gerne tun würde.“
  • „Ich möchte meine Entwicklungspotentiale besser ausschöpfen und weiß nicht wie.“
  • „Ich kann mich nur noch mit Aufputsch-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln (Psychopharmaka) aufrecht halten.“

Quelle: Richtlinien des ÖBVP (www.psychotherapie.at), leicht überarbeitet.